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Acerola

Acerola

 Acerola ist ein Strauch oder kleiner Baum, der in Lateinamerika beheimatet ist und zu der Familie der Malpighiengewächse gehört. Die wichtigen Anbaugebiete liegen heute in Brasilien, Panama und Mexiko. Die Pflanze ist genügsam, gedeiht aber nur in tropischem bzw. subtropischem Klima. Nach der Blüte bilden sich die Früchte, die schon nach 25 Tagen geerntet werden können. Da sie leicht verderblich sind, müssen sie umgehend verarbeitet werden. Dies ist auch der Grund, weshalb wir hierzulande keine frischen Acerola-Kirschen bekommen können. Die spanischen Eroberer nannten die Frucht „Azerole“, gleichzusetzen mit hübsch und nützlich. Die Frucht wird genutzt, um Saft, Marmelade oder Pulver herzustellen.

In der traditionellen Heilkunde Lateinamerikas werden die Früchte zur Vorbeugung und Behandlung zahlreicher Krankheiten eingesetzt, wie grippale Infekte, Entzündungen, Fieber, Durchfall oder Erkrankungen der Lunge. Schon die Völker der Maya-Kultur schätzten Acerola zur Stärkung des Immunsystems.

Zurückzuführen ist das auf den hohen Gehalt an Vitamin C in den Früchten (bis zu 4800 mg in 100 g Acerola). Demgegenüber stecken in 100 g Zitronen oder Orangen nur 50 mg Vitamin C. Somit gehört die Acerola-Kirsche zu den drei Vitamin C reichsten Früchten weltweit.

Vitamin C leistet einen Beitrag zu einem normalen Immunsystem und trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Darüber hinaus verfügt Acerola über einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen wie Anthocyane, Carotinoide, sowie verschiedene Flavonoide. Sie gelten als antioxidativ, helfen also gegen oxidativen Stress. Dahinter verbirgt sich ein Zustand, bei dem instabile Sauerstoffverbindungen im Körper überhandnehmen, die gesunde Zellen im Körper angreifen und somit Krankheiten hervorrufen können. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung schreibt in ihrem Ernährungsbericht 2012 über die positive Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen auf die Gesundheit.1

 

Quellen:

[1] Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung auf die Gesundheit