10 % Neukundenrabatt 10 % Neukundenrabatt Versandkostenfrei ab 25 € Versandkostenfrei ab 25 € Qualitätsversprechen Qualitätsversprechen schnelle Lieferung schnelle Lieferung Bonusprogramm Bonusprogramm

Vitamin D – das Sonnenvitamin – wie wichtig ist es für unseren Körper?

Wiese in der Sonne

Wie wichtig ist Vitamin D für uns?

Der Frühling steht vor der Tür. Doch die dunklen Wintermonate haben an unseren Kräften gezehrt, uns anfällig für Infekte gemacht und auf die Stimmung geschlagen. Je länger der Winter andauerte desto stärker. Ein Grund dafür kann der Mangel an Sonnenlicht sein, der zu einer unzureichenden Versorgung mit Vitamin D führt. Doch warum ist Vitamin D für uns so wichtig und wie können wir unsere Speicher auffüllen?

Was ist Vitamin D und wie wird es gebildet?

Wann und warum tritt ein Vitamin D Mangel auf?

Wofür brauchen wir Vitamin D?

Was ist Vitamin D und wie wird es gebildet??

Das fettlösliche Vitamin D ist ein ganz besonderes Vitamin, denn im Gegensatz zu anderen Mikronährstoffen wird es nur in eingeschränktem Maße über die Nahrung aufgenommen. Der Großteil des Bedarfs (rund 80-90 %) wird durch die körpereigene Produktion gedeckt. Damit diese funktioniert, ist jedoch Sonnenlicht notwendig. Deshalb wird Vitamin D auch als das Sonnenvitamin bezeichnet. Nur bei ausreichender UVB Strahlung werden in der Haut Prozesse in Gang gesetzt, die aus einer Vorstufe des Vitamin D, dem Provitamin D, Vitamin D3 (Cholecalciferol) herstellen. In unseren Breitengraden ist die Sonnenstrahlung jedoch zwischen Oktober und März meist nicht ausreichend, um die körpereigene Herstellung anzukurbeln.

Wann und warum tritt ein Vitamin D Mangel auf?

Wenn wir im Winter keine Chance haben, unsere Vitamin D Speicher mit Hilfe der Sonne aufzufüllen, greift unser Körper zunächst auf die im Sommer angelegten Reserven im Fett- und Muskelgewebe zurück. Doch auch diese sind irgendwann aufgebraucht, vor allem dann, wenn wir in der warmen Jahreszeit gar nicht genug Sonne getankt haben. Schließlich verbringen viele von uns den Großteil des Tages in Gebäuden und wenn wir rausgehen, verwenden wir meist recht hohen Sonnenschutz, um unsere Haut (zu Recht) vor den negativen Wirkungen der Sonnenstrahlung zu schützen. Vor diesem Hintergrund ist es also nicht verwunderlich, dass ein großer Teil der deutschen Bevölkerung vor allem im Winter den optimalen Vitamin D Blutspiegel nicht erreicht. Rund 15 % zeigen sogar einen Vitamin D Mangel (1). Menschen ab 50 Jahren sind in besonderem Maße betroffen, da mit zunehmendem Alter die körpereigene Vitamin D Produktion nachlässt. Gemessen wird der Vitamin D Gehalt im Blut übrigens anhand des Markers 25-Hydroxyvitamin D (25-OHD). Werte unterhalb von 50 nmol/l werden als Mangel eingestuft.

Wofür brauchen wir Vitamin D?

Die Wirkungen des Vitamin D sind vielfältig. In erster Linie reguliert Vitamin D den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel. Es sorgt für die Aufnahme der Mineralstoffe aus der Nahrung und fördert die Einlagerung von Kalzium in Knochen und Zähne. Vitamin D ist somit essentiell für die Stabilität und Gesundheit unseres Skeletts. Ein Mangel hingegen kann zu einer Erweichung der Knochen und Osteoporose führen. Neben seiner zentralen Rolle im Knochenstoffwechsel ist Vitamin D an der Ausschüttung verschiedener Hormone (z.B. Insulin und Schilddrüsenhormonen) beteiligt und für die Funktionsfähigkeit der Muskulatur und Nerven unabdingbar. Im Kindesalter leistet Vitamin D daher einen wichtigen Beitrag für das Wachstum. Bei älteren Menschen kann es wiederum helfen, die Sturzanfälligkeit zu reduzieren. Forschungsarbeiten aus den letzten Jahren deuten zudem darauf hin, dass eine gute Vitamin D Versorgung das Risiko verschiedener Erkrankungen senken kann (2,3).

Vitamin D stärkt das Immunsystem

In nahezu allen Geweben und Organen des Körpers finden sich sogenannte Vitamin D Rezeptoren, das sind „Andockstellen“, mit denen sich das aktivierte Vitamin D verbindet und so Einfluss auf den Stoffwechsel nimmt. Auch das Immunsystem bildet da keine Ausnahme. Experten gehen davon aus, dass Vitamin D gleich verschiedene Ebenen der körpereigenen Abwehr positiv beeinflusst. Zum einen fördert es im Rahmen der unspezifischen (angeborenen) Abwehr die Produktion antimikrobieller Substanzen, hat anti-entzündliche Effekte und unterstützt die Barrierefunktion der Haut- und Darmschleimhäute (4). Zum anderen beeinflusst Vitamin D die Funktion und Aktivität verschiedener Immunzellen der spezifischen (erworbenen) Abwehr und trägt so entscheidend zur Stabilisierung des Immunsystems bei (5). Das ist gerade für die Wintermonate, in denen Erkältungen und Infekte an jeder Ecke lauern, wichtig. Interessanterweise wird seit Jahren ein möglicher Zusammenhang zwischen dem saisonalen Auftreten der „Grippewellen“ und der unzureichenden Vitamin D Versorgung im Winter diskutiert (6).

Vitamin D – Gut versorgt gegen Viren und Keime

Vor dem Hintergrund der Bedeutung des Vitamin D für ein gut funktionierendes Immunsystem, sollten wir also immer auf eine ausreichende Versorgung mit dem „Immunbooster“ achten. Allerdings ist nur in sehr wenigen Lebensmitteln wie fetten Fischsorten (Lachs, Makrele), Eigelb, Butter oder Speisepilzen Vitamin D enthalten, so dass es schwierig ist, den Bedarf ohne die Unterstützung der Sonne zu decken. Das dokumentieren auch die Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie. Sage und schreibe 82 % der Männer und 91 % der Frauen in Deutschland erreichen demnach die Vitamin D Verzehrempfehlungen nicht (7). Abhilfe kann vor allem im Winter die gezielte, maßvolle Supplementierung mit Vitamin D schaffen. Tatsächlich scheint die regelmäßige Zufuhr von Vitamin D in Form von Nahrungsergänzungsmitteln sogar das Infektionsrisiko zu senken. In einer 2019 veröffentlichten Meta-Analyse randomisierter, kontrollierter Studien mit über 11.000 Teilnehmern reduzierte die regelmäßige Supplementierung von Vitamin D die Wahrscheinlichkeit einer Atemwegsinfektion um rund 20%. Bei Teilnehmern, mit einem ausgeprägten Vitamin D Mangel sogar um 70% (8).

Gegen den Winterblues  Mit dem Sonnenvitamin entspannt in Richtung Frühling

Der positive Effekt des Vitamin D auf das Immunsystem und zur Senkung des Risikos für Atemwegserkrankungen ist demnach recht gut dokumentiert. Doch nicht nur diese gute Nachricht kann uns positiv stimmen, wenn wir auf unseren Vitamin D Status achten. Vitamin D scheint nämlich noch einen weiteren Beitrag für unser seelisches Wohlbefinden zu leisten. Experten vermuten, dass Vitamin D die Bildung des Glückshormons Serotonin beeinflussen kann (9,10). Tatsächlich deuten Beobachtungsstudien auf einen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin D Spiegel und Winterdepressionen hin (11, 12). Ob eine Supplementation mit Vitamin D den Winterblues tatsächlich reduzieren kann, ist bislang allerdings noch nicht abschließend geklärt. Wir dürfen aber gespannt sein, was die Forschung in diesem Bereich noch mit sich bringt. Das gilt im Übrigen auch im Hinblick auf die Schlafqualität. Hier werden nämlich ebenfalls positive Effekte des Sonnenvitamins vermutet. In diesem Sinne: Achten Sie auf Ihre Vitamin D Versorgung und kommen Sie gesund, entspannt und positiv durch dieses Jahr.


Power-Nährstoff zur Stärkung Ihrer Immunabwehr und für gute Laune

Vitamin D3



Autorin: Christina Ehrhardt

Dipl. Oecotrophologin. Nach jahrelanger Tätigkeit im Bereich Forschung und Entwicklung unterstützt sie heute als Expertin ihre Kunden bei der Kommunikation ernährungsmedizinischer Themen. Sie ist vom Potential einer gesunden Ernährung und deren Inhaltsstoffen überzeugt. Daher liegt es ihr am Herzen, Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft seriös und leicht verständlich darzustellen und so einen Beitrag zur Information der Verbraucher zu leisten.

 

Quellenangaben:

1 Verbaucherzentrale. Vitamin D Produkte – Wann sind sie sinnvoll? https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/vitamin-dprodukte-wann-sind-sie-sinnvoll-5446 ; Zugriff am 5.1.2021

2 Pilz S et al.  Rationale and Plan for Vitamin D Food Fortification: A Review and Guidance Paper. Front Endocrinolo (Lausanne) 2018; 9:373 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30065699/

3 Chang SW, Lee HC. Vitamin D and health - the missing vitamin in humans. Pediatr Neonatol 2019; 60(3): 237-44, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31101452/

4 Sassi F et al. Vitamin D: Nutrient, hormone and immunomodulator. Nutrients 2018; 10(11);1656, https://www.mdpi.com/2072-6643/10/11/1656/htm

5 Vanherwegen AS et al. Regulation of Immune Function by Vitamin D and Its Use in Diseases of Immunity. Endocrinol Metab Clin North Am 2017 Dec;46(4):1061-1094. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29080635/

6 Cannell JJ, Vieth R, Umhau JC, Holick MF, Grant WB, Madronich S, Garland CF, Giovannucci E. Epidemic influenza and vitamin D. Epidemiology and infection 2006;134(6):1129–40

7 Nationale Verzehrsstudie II. https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Institute/EV/NVSII_Abschlussbericht_Teil_2.pdf; Zugriff 05.01.2020

8 Martineau AR et al. Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory infections: individual participant data meta-analysis. Health Technol Assess 2019; 23(2):1-44 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30675873/

9 Patrick RP, Ames BN. Vitamin D and the omega-3 fatty acids control serotonin synthesis and action, part 2: relevance for ADHD, bipolar disorder, schizophrenia, and impulsive behavior. FASEB J. 2015 Jun;29(6):2207-22. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25713056/

10 Penckofer S. et al. Vitamin D Supplementation Improves Mood in Women with Type 2 Diabetes. J Diab Res 2017; Sept, ID 8232863 httGps://www.hindawi.com/journals/jdr/2017/8232863/

11 Casseb GAS et al. Potential role of vitamin D for the management of depression and anxiety. CNS Drugs 2019; 33(7): 619-37; https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31093951/

12 Kerr DCR et al. Associations between vitamin D levels and depressive symptoms in healthy young adult women. Psychiatr Res 2015; 227(1): 46-51; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4420707/

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel
WIDELEMENTS Vitamine D3/K2
WIDELEMENTS Vitamine D3/K2
Inhalt 22,5 Gramm (75,11 € / 100 Gramm)
16,90 € *